Das Selbstverständnis des ABC

 

»...die Wahrheit bekennen in Liebe und in allem hinwachsen

zu dem, der das Haupt ist, Christus.«

Eph. 4,15
 

Was will der ABC?
 

Den ABC gibt es seit 1989. Und von Anfang an stand fest:

Der ABC will sich - so bald wie möglich – erübrigen!

Denn der ABC verfolgt keinen Selbstzweck. Er sieht sich zum Dienst der Erneuerung der Kirche berufen.

Dabei ist klar: Niemand kann Kirche in Wahrheit erneuern als nur der HERR der Kirche selbst.

Er liebt seine Kirche und er ist es, der zum Werk der Erneuerung beruft. Allein sein Wille gilt! Er sammelt seine Dienstleute, teilt sich ihnen mit in seinem Wort und beteiligt sie an seinem Werk.

Sammeln - Hören - Gehorchen - Bekennen - Handeln sind die Schritte der Nachfolge, die wir vom HERRN der Kirche lernen. Wir sind entschlossen, sie gemeinsam zu gehen.

So erwarten wir, daß Erneuerung tatsächlich geschieht, eine Erneuerung aus Gottes Wort, eine Erneuerung nach den Maßstäben unseres HERRN, der seine Kirche liebt.
 

Wo steht der ABC?
 

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Bayern bietet sich in verwirrender Vielgestaltigkeit dar. Um sie zu bezeichnen, benutzen die Medien häufig recht einfache Muster: links-rechts, progressiv/liberal - konservativ, politisch engagiert -unpolitisch, modern - traditionell, biblizistisch - weltoffen und bedürfnisorientiert.

Alle diese Kategorien eignen sich nicht zur Stand­ortbestimmung des ABC, denn der ABC sieht sich als Bewegung aus der Mitte der Kirche. Er steht genau auf ihrem verfassungsmäßigen Fundament, auf Schrift und Bekenntnis.

Der ABC ist konservativ insofern, als er die Gültigkeit von Schrift und Bekenntnis über anderem wertschätzt.

(Nicht die Asche, aber das Feuer bewahren!)

Der ABC ist progressiv insofern, als sich seine Mitglieder in die missionarische Dienstanweisung ihres HERRN hineinrufen lassen, dem Wiederkommenden bewußt entgegenleben und sich von daher einen klar voraus­schauenden Lebenstil prägen lassen.

Der ABC ist liberal, weil seine Mitglieder als die zur Kindschaft Gottes Befreiten lernen, in der Weitherzigkeit Gottes zu leben. Von Einseitigkeit und Enge wissen wir uns frei.

Der ABC ist politisch in dem Sinne, daß konsequente Treue in der Nachfolge Werte setzen kann und damit die Gesellschaft in ihren Grundlagen elementar betrifft.

Der ABC ist andererseits unpolitisch insofern, als er nicht auf Machtstrukturen und Durchsetzungsstrategien vertraut, sondern auf die Leitung durch Gottes Geist.

 

Warum ABC?
 

Herausforderungen zu einem entschlossenen Dienst um Bekenntnis, Erneuerung und Einheit der Kirche sieht der ABC in den letzten Jahren zunehmend darin:

  • Die weithin eingegangene Verbindung von Frauen­ordination und radikalem Feminismus brachte ganz offensichtlich eine neue ideologieartige Sichtweise hervor.
    (Frauenbildungszentrum der EKD)

  • Verlautbarungen kirchenleitender Organe zu ethischen Fragestellungen der Zeit (Lebensschutz, Homo­sexualität) stehen nicht eindeutig auf dem Boden des biblischen Zeugnisses.

  • Die Fürther Stellungnahme der Landessynode zu Fragen der Homosexualität deckt erstmals auf, daß zu einer kirchlichen Erklärung die Heilige Schrift - wegen der er­heblichen Auslegungsdifferenzen! - offensichtlich für unbrauchbar gehalten wird. (Nov.1993)

  • Aus- und Fortbildung von Seelsorgern beruhen weithin auf einem säkularen Seelsorgeverständnis. Statt von Sünde spricht man oft von “Gegebenheit”. An die Stelle von Beichte und Sündenvergebung (Absolution) tritt “Emanzipation”. Statt sich auf den heiligen Gott zu beziehen, rückt Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt.

  • Missionskonferenzen, Kirchentagsangebote und oft geduldete interreligiöse Gebetsveranstaltungen lassen erkennen, daß der Missionsauftrag Jesu an seine Jünger weithin zugunsten unbiblischer religionsvermischender Weltversöhnungsideale aufgegeben wurde.
    (Der Dalai Lama als Leitfigur auf dem Kirchentag!)

  • Ausufernder ungeistlicher Pluralismus beschädigt die Kirche. Er offenbart einen Mangel an Erkenntnis des Wesens der Kirche, ihrer Botschaft und ihres Wächteramtes.
    (Positionspapier des Landeskirchenrates 1992).


Wie arbeitet der ABC?
 

Die Gemeinschaft

Im November 1989 versammelten sich erstmals Verantwortliche aus über 20 innerkirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken. Sie vertreten bekenntnislutherische, bruderschaftlich-kommunitäre, charismatische, hochkirchliche und pietistische Prägungen.

Sie schlossen sich zusammen zum ARBEITSKREIS BEKENNENDER CHRISTEN IN BAYERN (ABC).

 

Der ABC versteht sich nicht als eine bestimmte Richtung oder als ein Flügel, schon gar nicht als kirchenpolitische Partei, sondern als eine Bewegung in der Mitte der Kirche, die mit einem Minimum an Struktur auskommen will (kein e.V.).

 

Die Leitung

  • Die Delegierten der Mitgliedsgemeinschaften bilden den ABC-Rat, der 2- bis 3mal im Jahr tagt.

  • Der Sprecher vertritt den ABC nach außen.

  • Ein siebenköpfiger Leitungskreis nimmt die Dienste zwischen den ABC-Ratssitzungen wahr.

 

Die Arbeitsweise

  • Der ABC kommentiert Entwicklungen, Trends, Ereignisse im kirchlichen Raum.

  • Der ABC berät Themen, die in der innerkirchlichen Diskussion zur Klärung anstehen. Dazu dienen u. a. die VERSAMMLUNGEN UM BEKENNTNIS, ERNEUERUNG

UND EINHEIT DER KIRCHE (1993, 1995, 1997, 1999).

 

Der Gütemaßstab

Alle ABC-Aktivitäten wollen daran gemessen werden, ob sie

  • stimmig auf der Grundlage von Schrift und Bekenntnis stehen und damit dem inneren Anliegen unserer Kirchenverfassung entsprechen,

  • der Erneuerung unserer Kirche dienen, also ihr helfen, lehr- und lebensmässig ihren vom HERRN der Kirche zugesprochenen Auftrag freudig und wirkungsvoll auszuführen,

  • die vom HERRN der Kirche gestiftete Fülle von Gaben und Amtern im Sinne der Heiligen Schrift wahrnehmen und der im HERRN schon gegebenen Einheit der Glaubenden erneut dienstbar machen.

 

Wir sind dankbar für Spenden!
 

Bankverbindung:
Sparkasse Neuendettelsau
BLZ: 765 500 50
Konto Nr.: 760 704 080,
Gesellschaft für Innere u. Äußere Mission,
Kennwort: ABC (wichtig!)

 

Wenn Sie also

  • Den ABC näher kennen lernen wollen,

  • Anregungen haben,

  • uns unterstützen wollen,

dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.


KONTAKTMÖGLICHKEITEN

Und wenn Sie darüber hinaus mit uns das Anliegen um

BEKENNTNIS, ERNEUERUNG UND EINHEIT DER KIRCHE

teilen, dann bitten wir Sie, dass Sie mit uns dieses Anliegen zu Ihrem persönlichen Gebetsanliegen machen.

“Und was ihr bitten werdet in meinem Namen,

das will ich tun,

auf dass der Vater verherrlicht werde.”

Joh. 14,13